Gerechtes Sprechen in der LehrerInnenausbildung

Mit großem Gewinn habe ich das Buch „Gerechtes Sprechen“ von Cornelia Schinzilarz gelesen. Anschließend stellte ich es in der Runde der Deutschausbilder/innen vor, die jährlich rund 120 Lehreranwärterinnen und Lehreranwärter für das Fach Deutsch an Grundschulen, Werkrealschulen und Hauptschulen ausbildet. 
In einer Arbeitsgruppe waren wir damals (2008) dabei, ein Modul zu entwickeln, das Lehreranwärterinnen und -anwärtern ermöglicht, sich mit dem Kompetenzfeld Sprechen (Bildungsplan Deutsch) auseinanderzusetzen. Innerhalb dieser 8-stündigen Einheit lag ein Schwerpunkt auf dem Sprach- und Sprechverhalten von Lehrerinnen und Lehrern. Uns ging es darum, den Berufsanfängerinnen und Berufanfängern Raum zu geben, dem eigenen Sprechen als Lehrer/in auf die Spur zu kommen und für Veränderungen zu sensibilisieren. Und dabei war das Kapitel Benennende Sprache ganz besonders hilfreich.
Neben den Rückmeldungen nach den Veranstaltungen, machten auch die Unterrichtsbesuche mit anschließenden Nachbesprechungen deutlich, dass es einem Großteil der jungen Deutschlehrerinnen und -lehrer gelungen ist, den eigenen Sprachgebrauch zu reflektieren und sich Ziele für Veränderungen zu setzen.
Mir persönlich leistet das von Cornelia Schinzilarzentwickelte Kommunikationsmodell sowohl in dem beruflichen Kontext als Führungskraft und Ausbilderin sehr gute Dienste, als auch im privaten Umfeld. 
Möchten Sie auch immer häufiger sagen, was Sie meinen - und das sozial verträglich und wirkungsvoll? Dann könnte der erste Schritt sein, sich mit diesem Kommunikationsmodell auseinandersetzen und es einem Tauglichkeitstest in Ihrem Berufsfeld zu unterziehen. Ich bin überzeugt davon, dass es sich lohnen wird.
Iris Schlichte, Seminarschulrätin, Bereichsleiterin Sprachen, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung GWHS, 72622 Nürtingen (Baden-Württemberg)

 

Gerechtes Sprechen und Gerechte Erinnerungsarbeit überzeugen mich absolut!

Die Anwendung des Gerechten Sprechens und der Gerechten Erinnerungsarbeit überzeugt mich absolut. Ich gebe dadurch meinem Leben eine neue, in jeder Beziehung gewinnbringende, Ausrichtung.
Die Einstellung zu mir habe ich verändert indem ich den Blickwinkel immer wieder neu einstelle und jetzt darauf schaue, wo bin ich gut und erfolgreich, wie mache ich das, was will ich weiter und wie will ich es.
Ich erfahre täglich wie unterstützend es ist, die passenden Gefühle bewusst in Situationen hin zu zu nehmen. Früher konzentrierte ich mich eher auf "negative" Gefühle, heute wähle ich Gefühle die für die jeweilige Situation hilfreich sind. Das gelingt mir durch das tägliche Praktizieren immer besser.
Dass ich meine Lebensgeschichte jetzt anhand meiner Erfolge und Ressourcen spreche und schreibe, hat Auswirkungen auf mein tägliches Befinden, meine Beziehungen und auf mein Tun: Ich fühle mich glücklich, lebendig, mit meinem Inneren verbunden, bin kreativ und entscheidungsfreudig. 

Von Cornelia Schinzilarz als Ausbildungsleiterin bin ich begeistert. Sie führt die Ausbildung hoch kompetent, engagiert, humorvoll und unterstützt individuell. Sie schafft günstige Bedingungen für das Lernen. 

Barbara Jost, Oktober 2010

 

Gerechtes Zuhören in der Beratung

Schon sind wieder fast 7 Wochen seit unserem erlebnisreichem, interessanten, belebenden, eindrücklichen Kursabschluss vergangen, viel gelerntes und erfahrenes hat im "Alltag" umgesetzt werden können. 
Langsam wird es für mich fast unheimlich wie sensibilisiert ich anderen Menschen im beruflichen wie auch privatem Umfeld gerecht zuhöre. 
Mir fällt auf, dass auch insbesondere führungsstarke Persönlichkeiten dem "müssen" unterliegen. 
Meine "Wollen" Botschaft stösst immer und immer wieder auf offene Ohren, Gespräche erhalten plötzlich eine ungewollte Kunstpause, Mensch denkt …. 
Bei einem Lehrvertragsauflösungs-Gespräch letzter Woche hat eine Mutter eines Lernenden zu ihrem Partner gesagt, Zitat: "Mit deinem "müssen" Verhalten  reagierst du problemorientiert anstatt lösungsorientiert  JJJ 
Selbst das auf sich bezogene gerechte zuhören funktioniert schon recht gut, ich überlege somit konkreter was ich meinem Gegenüber sagen möchte, ich benutze weniger Worte für meine Botschaft und erreiche mein Ziel viel effizienter. 
Tony Huber, Ausbildungsberater

 

Gerechtes Sprechen im Beratungsalltag mit Jugendlichen

In den Sommerferien sucht eine Mutter mit ihrem 15 Jahre alten Sohn meinen Rat.
Die Mutter schildert folgende Situation:
Andrea ist im zweitletzten obligatorischen Schuljahr. Er lernt mit geringem Aufwand und schnell, ist ein begabter Schüler. Mit der Arbeitshaltung jedoch ist es schwierig. Immer wieder gibt es Episoden, in denen er seine Hausaufgaben, Arbeiten, und Arbeitsmaterial vergisst. Er träumt in den Tag und erwacht erst, wenn Lehrerinnen und Lehrer Alarm schlagen und seine Leistungen bedrohlich abfallen. 
Aktuell ist diese Situation besonders schlimm, weil die Noten nur knapp genügend sind und Andrea sich mit diesem Zeugnis bewerben sollte. 
Die Eltern sind besorgt um das Wohl und die Zukunft ihres Sohnes. Dieses Grundgefühl  wird im Gespräch herausgearbeitet.
Andrea selber sitzt zerknittert und verloren daneben.
Ich frage nach dem Ziel dieser Beratung? Die Mutter: „Ich wünsche, dass Andrea selber Verantwortung für sein Lernen übernimmt und sein Bestes gibt mit Blick auf seine Zukunft.“ 
Andrea schildert seine Situation ganz einfach: „Ich habe keine Lust mehr zur Schule zu gehen. Aber ich muss ja!“
Daraufhin erkläre ich Mutter und Sohn: „Wenn wir einen Satz sprechen, in dem das Wort muss vorkommt, schalten 4/5 unserer Hirnzellen auf Pause. Die verbleibenden arbeitenden Zellen helfen uns dann die Situation zu meistern. Dabei gibt es leider nur zwei Möglichkeiten: 1. Auflehnung - Ich verweigere mich. 2. Anpassung - Ich lerne widerwillig.
Bei diesen zwei Möglichkeiten brauchen wir viel Energie, weil wir innerlich in einem gespaltenen Verhältnis zu uns selbst sind. Wir haben eine Zwangssituation.
Sprechen wir denselben Satz mit dem Wort wollen, so haben wir 100% unseres kreativen Potenzials zu unserer Verfügung.
Ich fordere den Jugendlichen auf, den Satz so zu sprechen: „Ich will zur Schule gehen.“
Das klingt fremd für ihn, passt nicht.- „Dann überleg mal, was Du brauchst, um zur Schule gehen zu wollen?“ Prompt kommt die kompetente Antwort von Andrea: „Ich brauche ein Ziel.“ 
Für diese Erkenntnis wird der junge Mann sehr gelobt. „Was ist denn für Dich ein lohnenswertes Ziel, um zur Schule gehen zu wollen?“ „ Ich will eine Lehrstelle haben im nächsten Sommer.“
An dieser Stelle wird weiter daran gearbeitet, was Andrea braucht, um eine Lehrstelle zu finden. Er braucht Zeit, er möchte Geschäfte anschreiben, Schnupperlehren absolvieren, Bewerbungsunterlagen bereit machen… Die Eltern helfen Andrea beim Einteilen der Zeit, beim Planen, weil das für ihn noch schwierig ist. Alle anderen Schritte und auch die Verantwortung fürs Lernen in der Schule sind jetzt ganz bei ihm. 

3 Monate später zeigt sich die Situation wie folgt. Andrea hat sofort selbständig begonnen Kontakte zur Arbeitswelt zu knüpfen. Er hat an mehreren Orten geschnuppert und sich beworben. Obwohl er in der Schule häufig Unterricht verpasste, durch diese Aktivitäten, hat er gute Leistungen erbracht. In der Schule wird er gelobt, wie aufgestellt und positiv er eingestellt ist.
Es ist möglich, dass er keine Lehrstelle in seiner Traumbranche bekommt im nächsten Sommer. Flexibel und offen lässt er sich auf ein mögliches Berufswahljahr ein. Er ist neugierig, kreativ und selbstverantwortlich daran, seine Zukunft zu gestalten.
In der Familie von Andrea werden die Sätze, in denen Müssen vorkommt, seit der Beratung neu gesprochen: Ich will, ich wünsche, ich möchte, ich werde…. 
Über die Erfolge freuen sich alle gemeinsam. 

Gabriela Brun, www.gabrielabrun.ch 

 

Gerechtes Sprechen - die Sprache der Zukunft

Gerechtes Sprechen ist für mich mit Sicherheit die Sprache der Zukunft. Am liebsten möchte ich der ganzen Welt davon erzählen und auch diese Methode selber weitergeben / lehren. Als Kommunikationstrainerin wollte ich zusätzliches von Cornelia Schinzilarz und ihrer Methode lernen, doch heute weiss ich, dass ich in Zukunft nur Gerechtes Sprechen anwenden und lehren möchte und es auch in meine Coaching-Arbeit integrieren werde. Ich bin erst am Anfang des Weges, auf diese Art zuhören und sprechen zu können. Die Strecke vor mir scheint weit zu sein und doch bald werde ich mit Freude feststellen, dass ich mir diese Art zu sprechen, zu zuhören und zu kommunizieren angeeignet und sie in meinen Seminaren eingebaut habe.
Luz Dalia Brunner, Kommunikationstrainerin

 

Besser kommunizieren - Das strukturierte Gespräch 

Durch das Seminar Gerechte Einnerungsarbeit kann ich einen komplett anderen Blick auf meinen Werdegang werfen: neu besteht er nicht mehr aus Lücken und Verpasstem, sondern ich sehe all den Reichtum, die fruchtbaren Entscheide, die konstruktiven Facetten meiner Laufbahn. Darauf kann ich eine an Fülle und Erfolg orientierte Zukunft aufbauen.

Mit Hilfe der Gerechten Erinnerungsarbeit sehe ich meine Karriere nicht mehr lediglich als eine graue Skizze, dessen, was ich noch alles erreichen wollte oder sollte, sondern meine Laufbahn ist nun ein intensiv farbiges, ausdrucksstarkes Gemälde! Ich schaue mit Stolz zurück und mit erwartungsvoller Vorfreude in die Zukunft! Danke für die Anleitung Cornelia Schinzilarz. 

Sandra Macher

 

Neue Zukunft dank Gerechte Erinnerungsarbeit 

Durch das Seminar Gerechte Einnerungsarbeit kann ich einen komplett anderen Blick auf meinen Werdegang werfen: neu besteht er nicht mehr aus Lücken und Verpasstem, sondern ich sehe all den Reichtum, die fruchtbaren Entscheide, die konstruktiven Facetten meiner Laufbahn. Darauf kann ich eine an Fülle und Erfolg orientierte Zukunft aufbauen.

Mit Hilfe der Gerechten Erinnerungsarbeit sehe ich meine Karriere nicht mehr lediglich als eine graue Skizze, dessen, was ich noch alles erreichen wollte oder sollte, sondern meine Laufbahn ist nun ein intensiv farbiges, ausdrucksstarkes Gemälde! Ich schaue mit Stolz zurück und mit erwartungsvoller Vorfreude in die Zukunft! Danke für die Anleitung Cornelia Schinzilarz. 

Sandra Macher

 

Sprache gestaltet Wirklichkeit

Cornelia Schinzilarz, Besser kommunizieren im Beruf durch 
Gerechtes Sprechen. Beltz Verlag 2011

Sprache gestaltet Wirklichkeit, - wie also ändern wir unsere Sprache um eine andere Wirklichkeit zu schaffen? Die Antwort gibt das von Cornelia Schinzilarz entwickelte Modell des Gerechten Sprechens. Das Modell wurde von 2008 in ihrem ersten Buch Gerechtes Sprechen" in Theorie und Praxis (eher auf den Schulalltag bezogen) präsentiert. Im zweiten Buch zum Thema wird das Modell auf Beruf und Arbeitsalltag übertragen.

Es gibt eine kleine Einführung ins Gerechte Sprechen und ein Glossar der neu entwickelten Begriffe, durchaus sinnvoll, denn im Gerechten Sprechen werden einige neue Begriffe erfunden" und eingeführt. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der praktischen Anwendung des Modells in unterschiedlichen Bereichen: zur Verbesserung der Feedbackkultur, zur Förderung von Gemeinsamkeiten und besserem Diskurs bei Konferenzen und Meetings, zum tiefer gehenden Erfahrungsaustausch und zur Lösung von Konflikten.

Beeindruckend wie einfach das Modell in unterschiedlichen Situationen genutzt werden kann. Zum einen wird durch das Lesen das Bewusstsein geschärft, zum anderen gibt es Beispiele und konkrete Tipps für die Umsetzung. Sehr sinnvoll auch der FAQ Teil zum Abschluss des Buches, - Fragen und Zweifel, die beim Lesen aufgetaucht sind, werden dort beantwortet.

Mit den Empfehlungen des Buches kann es leicht sein, neue Werte in der Kommunikation einzuführen und Betriebskultur schrittweise zu ändern. Wie wäre es, das Buch als Pflichtlektüre für Teams und Arbeitsgruppen einzuführen? Das würde den Alltag für viele Führungskräfte und Mitarbeiter verändern!

Susann Kirchberger, Coach auf amazon.de

 

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